Klärgrube

Klärgruben von LKT – traditionell Abwasser reinigen

Die Klärgruben von LKT gehören zu der klassischen Art der Abwasserreinigung. Sie werden heutzutage als Übergangslösung verwendet, bis ein Haushalt an die Kanalisation angeschlossen wird. Eine Klärgrube wird nach der Anzahl der Personen in einem Gebäude bemessen. Die sogenannten Mehrkammergruben bestehen, wie der Name vermuten lässt, aus mehreren Kammern und sind in Einbehälter- oder Zweibehälterausführung erhältlich. Sie stehen in Ring- oder Kompaktbauweise zur Verfügung. Zudem bietet LKT Nachrüstsätze an, mit denen Klärgruben zu vollbiologischen Kleinkläranlagen ausgebaut werden können.

Aufbau einer Klärgrube

Eine Klärgrube besteht aus Stahlbetonringen mit Trennwänden. Der Boden ist in einem Stück gefertigt, um absolute Dichtheit zu gewährleisten. Der obere Ring beinhaltet Öffnungen für den Zu- und Ablauf mit LKS-Dichtungen. Ein Konus ist als Abdeckung vorgesehen, allerdings kann auch eine flache Abdeckung verwendet werden.

Funktionsweise von Klärgruben zur Vorreinigung

Das Abwasser wird bei einer Klärgrube mit einem Absturz in die erste Kammer geleitet. Von da aus durchfließt es alle Kammern, die mit Öffnungen für den Durchfluss verbunden sind. Die Öffnungen sind so angebracht, dass Boden- und Schwimmschlamm nicht übertreten können. Eine Tauchwand in der dritten Kammer verhindert das Abtreiben vom Schwimmschlamm.

In Kombination mit einem Nachreinigungssystem kann das so vorbehandelte Abwasser abgeleitet werden, beispielsweise über eine Untergrundverrieselung, Filtergräben oder Versickerungsgruben.

Nachrüstsysteme für Klärgruben

Weist eine Klärgrube noch eine gute bauliche Substanz auf, kann diese mit den Nachrüstsätzen von LKT zu einer vollbiologischen Kläranlage umgebaut werden. Da die Nachrüstsätze aus Einzelkomponenten bestehen, sind sie ohne Abheben des Konus – also ohne Erdarbeiten – einbaubar.